Am 22. März 2026 durften wir als Bosniakische Gemeinde Witten (IGBD Witten e. V.) einen ganz besonderen Tag erleben: Gemeinsam mit zahlreichen Gästen haben wir den dritten Tag des Eid ul-Fitr (Ramadan Bajram) gefeiert – ein Fest der Begegnung, des Respekts und des Miteinanders.
Wir hatten die große Ehre, den Bürgermeister unserer Stadt, Dirk Leistner, mit seiner Ehefrau, Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Religionsgemeinschaften, die Superintendentin Julia Holz, Mitglieder des Ausschusses für Chancengleichheit und Integration, die Kontaktbeauftragte der Polizei für interkulturelle und religiöse Angelegenheiten, Sobitha Balakrishnan, sowie weitere Gäste aus Gesellschaft und öffentlichem Leben bei uns begrüßen zu dürfen.
Der Tag war geprägt von Offenheit, Herzlichkeit und echtem Dialog. In einer Präsentation erhielten unsere Gäste Einblicke in die Geschichte der Bosniaken und die Entwicklung unserer Gemeinde. Dabei wurde auch eindrucksvoll dargestellt, mit welchem gemeinschaftlichen Engagement unsere Moschee und das Kulturzentrum entstanden sind – getragen durch Spenden, ehrenamtliche Arbeit und starken Zusammenhalt innerhalb der Gemeinde.
Bei einer gemeinsamen Führung durch die Moschee und das gesamte Kulturzentrum – inklusive Einblicken in traditionell bosniakisch gestaltete Räumlichkeiten – konnten viele Eindrücke vertieft werden. Zudem hatten die Gäste die Möglichkeit, das Nachmittagsgebet (salatel-asr / ikindija) mitzuerleben und so einen authentischen Einblick in unseren religiösen Alltag zu erhalten.
Ein ganz besonderes Highlight waren die eindrucksvollen Tanzeinlagen unserer Folkloregruppe KUD Sehara. Kinder und Jugendliche unserer Gemeinde präsentierten in traditioneller Tracht wunderschöne, traditionelle Tänze und begeisterten damit alle Anwesenden. Im Anschluss gaben die Tänzerinnen und Tänzer selbst spannende Einblicke in die Herkunft und Bedeutung der Trachten, erklärten Unterschiede zwischen verschiedenen regionalen Kleidungsstilen sowie deren historischen Kontext. Mit großer Hingabe tragen sie zur Bewahrung und Weitergabe unserer Kultur und Tradition bei – dafür sprechen wir ihnen unseren herzlichen Dank aus.
Neben dem kulturellen Programm stand vor allem der persönliche Austausch im Mittelpunkt: Gespräche auf Augenhöhe, gegenseitige Wertschätzung, neue Begegnungen und das Vertiefen bestehender Kontakte machten diesen Tag zu etwas ganz Besonderem.Natürlich war auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt – und auch hier wurde die Vielfalt und Gastfreundschaft unserer Gemeinde spürbar. Als Zeichen der Wertschätzung überreichten wir dem Bürgermeister zwei Bücher und seiner Ehefrau einen Blumenstrauß.
Wir blicken dankbar auf einen rundum gelungenen Tag zurück, der gezeigt hat, wie wichtig und bereichernd Begegnung, Dialog und Zusammenhalt in unserer Stadt Witten sind.









